Donnerstag, 17. Juni 2010

An der Leine...

.. nervt sie mächtig. Wenn ich mit Lotta alleine unterwegs bin läuft sie in meinem Tempo, das heißt neben mir bzw. neben dem Kinderwagen. Sobald aber nur einer mehr mitgeht zieht sie wie bolle. Ist doch nicht möglich so was. Da kann ich tun was ich will. Stehen bleiben,kurzen Ruck, andere Richtung..nichts. Haben es versucht das die anderen die mitlaufen auch stehenbleiben, mit uns in die Gegenrichtung gehen oder einfach weiterlaufen, NICHTS!! Lotta zieht wie wild an der Leine, sie legt sich richtig rein. Hat aber merkwürdiger weise keinerlei Halsprobleme,kein husten und Röcheln..nichts..als wäre es das normalste auf der Welt.Was kann ich da noch tun?? Gelobt wird sie wenn sie richtig läuft, aber nicht sooft da es im Normalfall ja perfekt geht..nur nicht wenn wir einen *Familienausflug* machen wollen.

Achja..Problem Nummer 2 mit ihr. Andere Hunde. Sie ist mit jedem verträglich, nur macht sie nen Max wenn sie nicht hinkann. Sobald sie hindarf ( Kommt auf den anderen Hundehalter an ) ist Ruhe, oft ist es auch so das sie die Hunde wo sie schon war nicht mehr so angiftet..wobei ich sagen muß das es kein Giften ist..nur ihre Unverständliche Aussprache..Bin eine von den die sagt *Die tut nichts, die will nur spielen*

Nervig..

Kommentare:

  1. Meine Meinung dazu ist, alles was wir von unseren Hunden wollen ist für Hundi unnatürlich. Deswegen benötigt so etwas schwieriges wie ohne zu ziehen an der Leine gehen viel länger bis es sitzt. (Ich gebe für alles 3 Jahre) Natürlich klappt es jetzt schon gelegentlich, aber eben nicht immer.
    Artgenossen begrüssen ist für Hundi normal, nur wir Leinenträger sind da so verklemmt! :-)
    Auch hier benötigen wir länger Geduld, das Unnatürliche zu verankern.

    Liebe Grüsse, Trudy

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  2. Ich würde das "Nicht-Ziehen" gar nicht über Konditionierung versuchen. Arbeite mit Körpersprache und mit Bewegungseinschränkung, das klappt sofort, da der Hund das auch sofort versteht. Ansage (Grün): Führe sie da hin, wo du sie haben willst (hinter/neben dich z.B., also Grün = dort darf sie sein, der Bereich ist ok), Verwarnung (Gelb): Deutlich durch Körpersprache sagen "So nicht, nicht weiter" und wenn sie Gelb ignoriert gibt es als Konsequenz Rot (ich z.b. zeige mit meinem Körper noch deutlicher als bei Gelb, dass ich das Verhalten nicht wünsche und touchiere mit den Fingern der starren Hand den Hund z.B. am Brustbein oder an der Bauchfalte). Ich kann dir insgesammt nur die HTS DVDs empfehlen. Dort lernt man sehr gut, den Hund zu "lesen", selber "hündisch" zu agieren und zu kommunizieren. Das ist einfacher, als von Hunden zu verlangen, uns zu verstehen. Besonders wenn es um Dinge geht, die für den Hund unlogisch oder unnatürlich sind.
    Viele Grüße, Kate

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  3. hallo ihr beiden.. danke für eure antworten..

    das ist ja mein problem.. ich arbeite das erstemal auf hundisch.. ich muß selber noch viel lernen in der neuen erziehungswelt..

    lotta hat imemr schnell verstanden was ich will..

    so bin ich imemr erst über die straße gegangen wenn lotta stand und mich angesehen hat, absitzen verlange ich nicht wäre aber auch nicht übel ;o)

    angeleint wird nur wenn sie vor mir sitzt..hat sie auch evrstanden ohne ein wort von mir, anspringen sind wir dabei.. wird aber auch schon besser..

    nur das leine ziehen überfordert mich. ich lasse lotta auch an alle hunde ran.. das größte mit was sie in kontakt kam waren drei irische wolfshunde.. da war sie 4 monate alt.. ich habe keine angst weil ich der hundesprache unter hunden vertraue.. nur viele sind soooo ängstlich weil lotta aus dem niedlichkeitsalter raus ist.. sie hat nun zähne..oder beißt oder ist mords gefährlich..kinder werden weggezogen, erwachsene wechseln die straßenseite..ich kanns nicht verstehen.. es ist mehr ein kampf mit den leuten als mit der erziehung.. wie soll ich einen hund erziehen,lieb mit menschen erziehen die voller panik davon laufen.. man kann ja auch keinen hund beibringen nicht über die straße zugehen wenn ein auto kommt wenns keine autos gibt .

    ach.. man mcht es sich schwer wenns einem schwer gemacht wird

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  4. Doreen,
    ich möchte dir noch sagen, dass Hayka mein erster Hund war und ich in den ersten Jahren manchmal das Gefühl hatte, nicht fähig zu sein einen Hund zu erziehen, obwohl ich mir viel Mühe gab..
    Nichts desto Trotz hat es dann doch geklappt. Wie ich bereits erwähnte, mit 3 Jahren sind sie dem Sturm-und Drangalter entwachsen und alles geht VIEL einfacher. Der Hund fügt sich so quasi in die Rituale der Familie ein.
    Bei der Ayana nehme ich das Ganze jetzt viel entspannter, weil ich weiss, es wird gelingen.
    So wie du dich um Lotte kümmerst, wird es auch gelingen. Einfach geduldig bleiben.
    Die Kids brauchen ja schliesslich 20 Jahre, bis es einigermassen klappt! :-)
    Bis anhin geht richtiges Leinenlaufen bei Ayana ebenfalls nur, wenn ich mit ihr alleine und ganz konzentriert übe. Sobald Hayka auch dabei ist, ist sie ausser Rand und Band. So ist es wohl auch bei euch, wenn die Kids dabei sind.
    Ein bisschen was mache ich wie Kate sagt, z.B. das Brustbein antippen, wenn sie mich "vergessen" hat.
    Läuft sie bei Fuss, sage ich locker und es gibt Läckerli. Immer und immer wieder..

    Liebe Grüsse, Trudy

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  5. stimmt, man denkt man ist unfähig... aber ich habe auch gelernt das jeder hund sowieso der erste ist... jeder tickt anders und lotta tickt besonders anders ;o) danke euch..

    nicht verzweifeln heißt es..

    lg doreen

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  6. Wann genau gibst du ihr Hundekontakt? Wartest du, bis sie still ist, sich absetzt, und dann lässt du sie hin, oder hat sie auch, in ihren Augen, Erfolg mit dem Rumgespinne an der Leine weil du sie dann abmachst, damit sie endlich Ruhe gibt?

    Bzgl des Leine-Ziehens würde ich sagen, schnapp dir ne gute Freundin und immer wenn die Maus am Ende der Leine ankommt und zieht, geht es sofort ruckartig in eine andere Richtung. Außerdem am besten nur eine 1m-Leine, damit sie noch etwas weniger Spiel hat.
    Sie darf keinen Erfolg mit dem Ziehen haben, nie. Also nicht gewähren lassen, auch wenn du ne Stunde nich wech kommst vom Fleck ;)
    Wenn du wo hin musst und keine Zeit für so Spielchen hast, lass sie lieber daheim oder geh allein, anstatt nachsichtig zu sein.

    LG Sari

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  7. hi sari..

    sie kommt zu den hunden wenn sie es darf..also wenn sie leise war bzw ich es möchte das sie hinkann.. ich kenne *meine* leute wo sie hindarf.

    wenn sie laut ist ( das ist so ein *ichwillzudir ichwillichwillichwill* geschreie,hektik und streß macht sie sich damit. kein anderer hund reagiert negativ auf ihr verhalten da es nicht böse ist. nur die besitzer sind ängstlich.

    an der leine darf sie nicht ziehen, ich ermahne sie.. nenne streng ihren name mit grober betonung, sie wird langsam und geht 1-2 meter normal..dann zieht sie wieder.. nur wenn wir gemeinsam laufen. alleine ( ich allein mit ihr bzw. allein mit ihr und meiner jüngsten im kiwa ) läuft sie perfekt..leine hängt locker.

    allein kann ich sie nicht lassen.. sie bekommt es nicht hin allein zu ble9ben, wir sind erst bei etwa 5 minuten, sie macht laut und das nervt nach einer sekunde schon den lieben nachbarn...

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  8. Hmmm das ist natürlich schwierig mit dem Allein bleiben.

    Noch ein Tipp: Den Namen sollte man nicht negativ belegen und man sollte auch nicht nur den Namen sagen, sondern ein Kommando dazu.

    Wenn dir jemand sagt "Doreen!" Dann weißt du ja auch nicht, was du jetzt machen sollst ;)

    Hast du es schonmal versucht, permanent die Richtung zu ändern ohne ein Wörtchen zu sagen, sodass es ihr irgendwann zu doof wird sie auf dich achtet? Muss natürlich nicht funktionieren, kann aber. Bei dem Golden meiner Schwiegerellies hat das Wunder gewirkt, nach bereits einer Woche lief er viiiel besser an der Leine, achtete mehr auf mene Schwiegerellies... ab und zu müssen sie das nochmal durchziehen, wirklich so ne halbe Stunde lang.

    Da Lotta das ja nur macht wenn wer mit dir kommt, bräuchtest du also eine geduldige Person *hihi*

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  9. Herrje, da ist das doch vor lauter Tipps geben ganz untergegangen: Deine Lotta ist übrigens eine supersüße Maus, sieht richtig zum Knutschen aus, wenngleich ich ja eher ne Langnase als Hund habe *hihi*

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  10. dankeschön.. aber unter den franzosen ist lotta auch eher ne langnase ;o)

    wir werden weiter üben.. ist klar.. und ich habe nun auch wieder hoffnung das sie es verstehen wird irgendwann was ich von ihr möchte...

    ich sollte vieleicht anders erziehen..

    also.. in stadt und wohngebieten läuft sie neben mir.. an der kurzen leine.. maximale länge ist 2 schritt vorran ( ich möchte keinen beifußlaufendenhund.. gefällt mir nicht,möchte ich nicht...brauchte ich noch nie ) in grünanlagen habe ich die leine auf maximale länge bzw. auch eine 5 meter laufleine...

    ich schätze da sollte ich anfangen da wir normal immer allemann länger unterwegs sind und in park und grünanlagen laufen.. denke sie bekommts nicht geregelt wenn sie denkt * alle mann mit = spiel und spaß* sollte die kinder zu normalen gassirunden nun auch mitnehmen denn da gehts wohngebietsbedingt nur in stadt und wohngebiete


    danke für eure tipps *megaknutscher von lotta*

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  11. Man muß auch bedenken das French Bullys eine unverständlichere Sprache gegenüber anderen Hunden haben. Oft werden sie falsch verstanden.
    Ein schöner Blog. Wir werden garantiert wieder kommen. L.G. Diva

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  12. hi diva..

    genau.. dies unverständliche aussprache,wie oben schon geschrieben *die will nur spielen* ;o)

    freu mich dich nun öfter begrüßen zu dürfen..glg doreen und lumpalotta

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